Neue PDF Verfügbar

Zwei PDFs in unserem Downloadbereich sind neu:

Die „Phasen des Burnout„, eine unserer meistgenutzten Grafiken wurde überarbeitet und erweitert.

Neu hinzugekommen ist die Grafik zum „Vergleich verschiedener Modelle zur Darstellung des Burnout-Syndroms in Phasen„, mit der sich verschiedene Erklärungsmodelle vergleichen lassen.

Wissen – für Sie aufbereitet – in unserem Downloadbereich

Es geht los!

Unsere Beratungsstelle ist nun so weit eingerichtet, dass wir unseren Beratungsbetrieb aufnehmen können.

Ab sofort begrüßen wir Sie also in unseren eigenen (neuen) Räumen in der Carl-Reuther Straße 1 auf dem Waldhof Mannheim.

Zwischen „vertraut und gemütlich“ und „neutral und geschäftlich“, so denken wir, haben wir eine gute Mischung gefunden. Einige Erste Impressionen hier:

Einrichtung
Langsam nimmt die Einrichtung Gestalt an. Praktisch und gemütlich zugleich.
Sitzecke
Die Sitzecke in der Beratungsstelle Burnout – gemütlich.
Panorama aus der Beratungsstelle
Ein kleiner Rundumblick in der Beratungstelle. Gemütlich und funktional.

Es gilt den Raum zu füllen

ohne ihm die Luft zu nehmen. Zu gestalten ohne seien Charakter zu verbiegen. Uns darin zu finden und zugleich andere einzuladen.

Räume der BOB Mannheim
Platz für Visionen – unsere neuen Beratungsräume stehen offen für uns.

Unser neuer Büroraum im Sirius-Businesspark auf dem Waldhof (ehem. Bopp & Reuther Gelände) stand uns zur Verfügung um die genaue Raumplanung vorzunehmen. Ausreichend Platz und gut erreichbar, so wird sich unsere Beratungsstelle Mannheim ab Januar 2019 präsentieren. Bis dahin sind noch einige Arbeiten zu erledigen.

Der nächste Schritt ist die Einrichtung. Sie soll nach unserer Anforderung Geborgenheit bei sachlichem Gesprächscharakter bieten. Funktional und minimal und dennoch für alles gerüstet, was auf unserem Weg auf uns zukommen könnte.

Es bleibt spannend.

Review: Ist Offenheit besser?

Der Frage „ist Offenheit besser?“ widmet sich ein Artikel in der Fachzeitschrift „Psychologie Heute“ (Onlineausgabe, 14. November 2018).

Darin stellen Forscher fest, dass es förderlich sei, bei einer Bewerbung eine psychische Krankheit zu verschweigen. Gleichzeitig sind sie aber der Meinung dass es besser sei in einer Anstellung damit offen umzugehen, da dies u.a. eine Strategie für eine stabilere Anstellung sein könnte.

Hierzu unsere Anmerkungen.

Stigma Burnout

Noch immer hängt dem Burnout ein Stigma des Schwachen und des Versagens an. Besonders Männer, die im Berufsleben Stärke, Härte und Belastbarkeit zeigen (müssen) und ständig „Herr der Lage“ sein möchten, haben es schwer, sich selbst diese Schwäche einzugestehen. Von den Kollegen werden Andeutungen mit „reiß‘ dich zusammen, so einen Hänger hat jeder“ kommentiert – nicht gerade förderlich.

Doch Burnout ist weit mehr als ein Hänger. Die Spirale der Erschöpfung dreht sich immer schneller – und deren Würgegriff wird immer enger. (Siehe hierzu in unserem Downloadbereich das PDF „Phasen des Burnout“.)

Zurückhaltung vs. Offenheit

Bei fast allen Berufen ist es zulässig, körperliche und psychische Leiden dem Arbeitgeber vorzuenthalten. Dies gilt sowohl während der Anstellung als auch bei der Bewerbung. Doch wer Hilfe braucht sollte nicht schweigen.

Auch unsere Erfahrungen zeigen, dass es bei einer Bewerbung sinnvoll ist, einen Burnout oder eine andere psychische Erkrankung nicht direkt zu erwähnen. Unserer Meinung nach liegt das Problem hier vor allem bei der Angst der Arbeitgeber, jemanden einzustellen, der nicht belastbar ist.

Ein Bewerber mit akutem Burnout sollte sich daher überlegen, ob es jetzt gerade – mitten in der akuten Phase – sinnvoll ist, sich zu bewerben oder ob es möglich ist, damit noch bis nach der Genesung zu warten.

Auf der anderen Seite sei an die Arbeitgeber appelliert, dass Menschen nach einem Burnout an Lebenserfahrung gesammelt haben und eine Chance brauchen, sich mit beiden Füßen wieder fest ins Leben zu stellen – eine Anstellung ist hierfür extrem wichtig.

Richtiger Umgang

Eine ganz andere Erfahrung haben wir mit Arbeitnehmern gemacht, die sich in de akuten Phase eines Burnouts (oder bei Zuspitzen der Situation) offen an ihren Arbeitgeber gewandt haben. Hier können wir positiv berichten, dass Arbeitgeber sich der Verantwortung für Ihre Mitarbeiter stellen und gemeinsam Lösungen suchen.

Idealerweise hilft der Betrieb sogar bei der Suche nach einem passenden Coach und erklärt sich bereit den Mitarbeiter zu entlasten. Denn ein Arbeitgeber weiß, dass ein Totalausfall eines Mitarbeiters letztendlich keinem nützt.

Coaching statt Therapie

Rechtzeitiger offener Umgang mit den ersten Erschöpfungssymptomen ermöglicht dem Betrieb Wege außerhalb der Krankenstands-Mühle. Frühzeitig erkannt kann ein Burnout in vielen Fällen durch ein gutes Coaching abgefangen werden. Dies finanzieren manche Unternehmen einem Arbeitnehmer und reduzieren so die Auswirkungen und Ausfallzeiten.

Für die Betroffene eine gute und praktikable Lösung welche die finanzielle Belastung reduziert. Gleichzeitig findet eine Umbewertung statt: vom „kranken Patienten in einer Therapie“ zu einem „Aufbruch zu neuen Kräften durch persönliche Weiterentwicklung“.

Sprechen Sie mit uns

Wir beraten sowohl die persönlich Betroffenen im Umgang mit ihrem Burnout, als auch Unternehmen, die Mitarbeiter unterstützen möchten. Offenheit und Diskretion in einer professionellen Balance ist hierbei unser Vorgehen.

 

Ergänzende Artikel:

Den Artikel aus der Onlineausgabe der „Psychologie Heute“ finden Sie hier:
https://www.psychologie-heute.de/beruf/39603-ist-offenheit-besser.html?xing_share=news

In unserem PDF „Phasen des Burnout“ zeigen wir auch wann welche Hilfe angebracht ist. Sie finden ihn direkt in unserem Downloadbereich:
burnout-phasen.pdf

Die Sessel sind da

Bequem, elegant und modern, dabei nicht zu wuchtig und etwas außergewöhnlich. Das waren die Anforderungen auf der Suche nach passenden Sitzmöbeln für unsere Beratungsstelle in Mannheim Waldhof.

Ohrensessel für die Beratungsstelle
Neue Ohrensessel für die Beratungsstelle

Fündig wurden wir bei diesen Ohrensesseln. Sie sind nicht das Übliche, das man in allen Business-Lounges findet, aber auch nicht altbacken. Der graue Leinenstoff ist robust aber auch warm und bequem. Die Form bietet halt und Geborgenheit, aber auch eine aufrechte Sitzposition, die eine angeregte Unterhaltung und konzentrierte Anwesenheit mit bequemen und ausreichendem Sitzplatz kombiniert.

Passend dazu haben wir zwei Lehnenstühle in gleichem Design (Mehr dazu in einer späteren Meldung). Vier Sitzplätze bieten Variationsmöglichkeit und Platz für unsere Beratungen.

Die Verträge sind gemacht

Stolz dürfen wir sein, denn die Verträge zum Umzug in unsere neuen Räumlichkeiten in Mannheim Waldhof sind gemacht.

Wasserturm Bopp & ReutherGut gelegen und schnell erreichbar, Parkplätze vor dem Haus und ein angenehmes, ruhiges Ambiente waren einige der Kriterien, mit denen wir im Laufe des Herbst 2018 auf Suche nach eigenen Räumlichkeiten in Mannheim aufbrachen. Auf der Karte steckten wir die Ortsteile ab, in denen wir uns eine Beratungsstelle vorstellen konnten. Schließlich wurden wir auf dem ehemaligen Bopp & Reuther Gelände fündig.

Wenige Gehminuten vom Bahnhof Waldhof und damit gut mit den Öffentlichen zu erreichen, liegt das Gelände mit dem charakteristischen Wasserturm in Mannheims Norden. Das Ambiente eine Mischung aus Gründercampus und alteingesessenem Industriepark. Ein eigener Raum im 2. OG eines Business-Centers reicht aus, um unsere Klienten in geschütztem Ambiente empfangen zu können.

Jetzt ist es an uns, die Ausstattung des Raumes unserer Burnout Beratungsstelle zu gestalten, denn ab Januar 2019 ziehen wir ein.

Mehr dazu in den nächsten News auf dieser Seite …